


Unter dem Motto „Arena – gut überDacht“ hat das Rupert‑Neß‑Gymnasium 2026 am Schülerwettbewerb Junior.ING teilgenommen. Im Rahmen eines Kurses am Schülerforschungszentrum entwickelten und bauten fünf Schülerinnen und Schüler in zwei Teams über mehrere Wochen hinweg ihre eigenen Arenaüberdachungen: Johann‑Emil Kumpan und Lasse Schmitz nannten ihre Überdachung „Green Peace“, Pius Karg, Josef Matthaei und Matthias Obermeier bauten „White Wild Square“. Skizzieren, berechnen, Modelle bauen, verbessern – Schritt für Schritt entstand so aus der ersten Idee ein tragfähiges, sauber ausgearbeitetes Modell.
Der Junior.ING zählt mit mehreren tausend Teilnehmenden bundesweit zu den größten technisch‑naturwissenschaftlichen Schulwettbewerben. Ausgerichtet wird er von den Ingenieurkammern der Länder gemeinsam mit der Bundesingenieurkammer; die Landesbesten treten im Bundesfinale an. Schirmherrin ist das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, unterstützt wird der Wettbewerb unter anderem durch Sonderpreise der Deutschen Bahn. Die diesjährige Aufgabe verlangte ein maßstäbliches Modell einer Arenaüberdachung, das konstruktiv durchdacht, stabil und ästhetisch überzeugend ist und die vorgegebenen Wettbewerbsbedingungen (z. B. Abmessungen, Materialien und Bewertungskriterien) einhält – eine echte Ingenieuraufgabe im Kleinformat.



Insgesamt wurden über 500 Modelle eingereicht; unsere beiden Teams verpassten zwar die Top 15, präsentierten ihre Arbeiten aber mit großem Selbstbewusstsein und viel Fachkenntnis. Die Siegerehrung im Europa‑Park war der stimmungsvolle Höhepunkt der Wettbewerbsrunde und bot im Anschluss noch Zeit für einen gemeinsamen Parkbesuch – ein motivierender Abschluss eines intensiven Projekts. Die betreuenden Lehrkräfte Andreas Nunnenmacher und Jan Rudolf sind stolz auf den Einsatz unserer Schülerinnen und Schüler und alle freuen sich auf die nächsten Projekte am Schülerforschungszentrum. Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es unter