Wissen als bester Schutz: Suchtprävention in Klasse 8

Wissen als bester Schutz: Suchtprävention in Klasse 8

„Wer nichts weiß, muss alles glauben.“ Unter diesem prägnanten Motto besuchte Dirk Füchsle von der Kriminalprävention Ravensburg kürzlich unsere achten Klassen, um umfassend über das Thema Drogen aufzuklären. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen weniger erhobene Zeigefinger, sondern vielmehr sachliche Informationen und die Stärkung der eigenen Urteilsfähigkeit.

Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wo konkrete Gefahren lauern und wie sich legale von illegalen Drogen unterscheiden. Besonders aufmerksam wurde es bei den rechtlichen Folgen. Herr Füchsle erklärte anschaulich, wer sich im Alltag eigentlich strafbar macht: Wenn beispielsweise ein Elternteil seinem minderjährigen Kind in der Öffentlichkeit eine Zigarette oder Vape anbietet und es rauchen lässt, hat der Erwachsene rechtliche Konsequenzen zu befürchten. Das Kind selbst unterliegt dem Jugendschutz und bleibt straffrei.

Darüber hinaus ging es um die gesundheitlichen Aspekte. Wie manipulieren Drogen die Prozesse in unserem Körper? Wann wird aus vermeintlichem Genuss eine handfeste Sucht? Auch die Rolle von Alkohol als Einstiegsdroge sowie die veränderte Rechtslage rund um den Cannabiskonsum wurden ausführlich thematisiert.

Das wichtigste Ziel der Veranstaltung war die Stärkung der Jugendlichen. Durch fundierte Aufklärung sollen sie in die Lage versetzt werden, eigene Entscheidungen zu treffen – ganz nach dem Gedanken: „Nur weil mein Kumpel schon mit 14 Alkohol trinkt, muss ich das ja nicht auch machen.“

Ein weiteres, sehr greifbares Thema war das strikte Rauchverbot auf öffentlichen Plätzen wie unserem Schulhof. In diesem Zusammenhang gaben wir Dirk Füchsle gleich eine konkrete Bitte an die Polizei mit auf den Weg: Der Raucherpulk, der sich regelmäßig auf dem Weg zu den Sporthallen bildet, möge doch bitte darauf hingewiesen werden, dass das Rauchen auf dem Schulhof und damit auf dem Weg unserer Schülerinnen und Schüler zur Halle nicht gestattet ist.

Ein großes Dankeschön geht an unsere Schulsozialarbeit, die diese wichtige Veranstaltung federführend organisiert und durchgeführt hat.