Zehn kleine Negerlein
Autor: Agatha Christie
Aufgeführt: 1995
Diashow-Modus
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Der bekannteste und wohl spannendste Bühnenkrimi von Agatha Christie war 1995 die Abschiedsproduktion der ersten
Schülergeneration von "Mugnog".
Zehn Personen, die auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben, werden auf mysteriöse Weise von scheinbar
anonymer Hand auf einem englischen Landhaus versammelt und dort eingeschlossen. Doch Mr. Anonym verfolgt sehr konkrete
Absichten: alle Anwesenden haben einen dunklen Fleck in ihrer Vergangenheit, und diesen, bisher wohl verborgen, müssen
sie Zug um Zug offen legen. Nachdem als erster Anthony Marston, ein großspuriger Lebemann, an einem Glas vergifteten
Weins stirbt, als er eben die Titelmelodie des Kinderreims am Klavier zum Besten gegeben hat, beginnt eine unerbittliche
Folge von Morden die Gesellschaft zu dezimieren, die ihre Berechtigung aus den Verfehlungen der Versammelten nimmt.
Als klar wird, dass der Mörder im Hause sein muss, greift besinnungslose Angst um sich. Doch der Täter macht auch vor
sich selbst nicht Halt, auch er hat früher schon Schuld auf sich geladen, das Lied geht seinen bekannten Gang zu Ende.
Die Inszenierung der "Mugnogs" überzeugt durch Echtheit und eine starke Spannung.
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