Das Berghotel
Autor: Vaclav Havel
Aufgeführt: 1994
Diashow-Modus
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1994 wagte sich "Mugnog" mit inzwischen durchweg in der Oberstufe angekommenen Schauspielern erstmals an absurdes Theater.
"Das Berghotel" von Vaclav Havel, bekannt als tschechischer Bühnenautor und mittlerweile nach der Wende zum
Staatspräsidenten avanciert, bildet die Kulisse für eine Gruppe von Bewohnern, deren Beziehungsgeflecht zunächst das
Zuschauerinteresse weckt. Doch die Personen leiden vor allem an ihrem eigenen Ich, der andere ist nur der Spiegel, in
den man hinein redet, ohne sich wirklich selbst dabei zu erkennen. In immer höherem Tempo wiederholen sich die geäußerten
Belanglosigkeiten, wechseln innerhalb der geschlossenen Gesellschaft von Person zu Person, ziehen dann auch die Hotelleitung
mit in den Strudel. Die Phrasen werden auch in immer neuen, aberwitzig veränderten Zusammensetzungen nicht sinnvoller,
die ganze Szenerie dreht sich in immer höherem Tempo um sich selbst und endet in einem ekstatischen Tanzwirbel.
Die Zuschauer reagierten vielfach betroffen, gefangen durch einen Irrsinn, der zunächst durch seine Komik zum Mitgehen
verführte. Die "Mugnogs" hatten damit endgültig die Schwelle vom Kinder- und Jugendtheater zum großen Schauspiel
überschritten.
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