Der überaus starke Willibald
Autor: Willi Fährmann
Aufgeführt: 1988
Diashow-Modus
In Zusammenarbeit mit der Kinder- und Jugendabteilung des Landestheaters Tübingen entstand 1988 die Geschichte des
Mäusediktators Willibald, der - ganz in der Tradition nationalsozialistischer und anderer Despoten - sein Mäusevolk
unterjocht. Die Tübinger Fassung von Jürgen Zielinski und Irmgard Paulis nahmen wir als Grundlage für ein Stück, in
dem Mäuseschauspieler mit überdimensionalen Requisiten und Kulissen hantieren. Ein Baugerüst diente als Sofa, riesige
Kartonrollen als Mäuseverstecke, und viel selbst komponierte Musik lockerte das düstere Bühnengeschehen auf.
Die Geschichte, wie Willibald sich mit Angst- und Panikmache zum absoluten Mäuseherrscher aufschwingt und von seiner
Gewaltherrschaft nur durch den Mut zur Aufklärung der lesefreudigen Lillimaus abgebracht werden kann, ging vielen
Zuschauern unter die Haut.
Ein halbes Jahr später nahmen wir die Produktion anlässlich einer Einladung zu den Theatertagen in Friedrichshafen
nochmals auf, sie fand auch dort große Beachtung und fachkundigen Respekt.
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