Ein Sommernachtstraum
Autor: William Shakespeare
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Mit 'Ein Sommernachtstraum' wurde zum ersten Mal in der Geschichte der Theatergruppe ein Open-Air-Stück geschaffen.
21 Schauspieler, zwei Regisseure und drei Techniker sowie unzählige Helfer wagten sich an einen literarisch hochwertigen Stoff.
Doch wie fing es an? Nach einigen Treffen am Freitag
Nachmittag wurde der Entschluss getroffen, Shakespeares
Sommernachtstraum als nächstes Stück zu wählen. Doch die
Zweifel waren nicht gering, ein Großteil der "alten" Schauspieler
konnte sich mit der gehobenen Sprache nicht anfreunden.
Bald darauf wurden zehn neue Mitglieder in die Theatergruppe
aufgenommen, fünf Mädchen und fünf Jungs aus den Klassen 9-12.
Sobald die Rollenverteilung festgelegt war, begann die Arbeit
am Text. Aus verschiedenen Übersetzungen wurde die beste Variante
ausgewählt und somit eine neue Version geschaffen. Von Anfang an
existierte auch der Gedanke einer Open-Air-Aufführung.
 Kurz vor den Weihnachtsferien starteten wird dann in die erste Probenrunde.
Bald stieß auch unser Ehemaliger Johannes Schön hinzu, mit dem
wir die Probentag in Roggenzell verbrachten.
Der Sommer näherte sich und die Pläne für eine Aufführung
im Freien entwickelten sich zu einem fixen Ziel. Relativ schnell
war mit dem Fußballplatz am Nanzenberg auch ein idealer Ort dafür gefunden.
Mit den Theatertagen in Lindenberg Anfang Juni wurde eine
Zwischenetappe eingebaut. Hier kam unser Stück zum ersten Mal vor
einem Publikum von mehreren hundert Schülern an die Öffentlichkeit.
Die Begeisterung war damals bereits riesig.
Die letzte Probenrunde war für alle Beteiligen die härteste.
Egal ob Hitze, Nässe oder Wind, es wurde draußen geprobt.
Besonders die hohen Temperaturen machten uns zu schaffen. So
waren nach dem ersten Probenwochende fast alle Mugnogs mit einem
saftig rotem Sonnenbrand gekennzeichnet. Doch wir hatten unseren
Spaß... Drei Techniker sorgten für den reibungslosen Auflauf der
Licht- und Tontechnik (Joe Sieber, Stefan Sieber, Thomas Frick).
Kein einziges Wochenende im Freien hatte Petrus uns komplett
verregnet, deshalb konnten wir am 30. Juni die Generalprobe open-air meistern.
Ab diesem Zeitpunk begann das Bangen und Hoffen. Würde die
Witterung halten?
Sie tat es. Die Premiere am Samstag, den 2. Juli sowie die
Aufführung am folgenden Sonntag konnten vor einer atemberaubenden
Kulisse dargeboten werden. Beide Vorstellungen war sehr gut frequentiert,
am Sonntag waren sogar alle Plätze belegt.
Doch von nun an sollte das Wetter nicht mehr mitspielen wollen.
Die letzen beiden Aufführungen mussten in der Stadthalle abgehalten
werden. Waren am Dienstag die Reihen noch vereinzelt gelichtet, so
rannten uns die Zuschauer am Freitag die Türen ein. Die Stadthalle
war bis auf den letzen Platz belegt (ca. 450 Zuschauer), zusätzliche
Stühle mussten herbeigeschafft werden. Noch nie hatten hatte eine
Mugnog-Produktion mit einem derartigen Andrang zu kämpfen.
Zu Recht lässt sich hier von einer der aufwendigsten, lustigsten
und erfolgreichsten Produktion reden, die Mugnog je auf die Beine gestellt hat.
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