Der wahre Inspektor Hound
Autor: Tom Stoppard
Aufgeführt: 2000
Diashow-Modus
Im Jahre 2000 gelingt es "Mugnog" vier Jahre nach dem ersten Versuch, an die
Bühnenfassung dieses absurden Krimis von Tom Stoppard zu gelangen. Mit nur noch
neun SchauspielerInnen wird die groteske Bühne-auf-der-Bühne Geschichte inszeniert,
in der ein Geisteskranker das englische Herrenhaus Muldoon von Lady Cynthia zu bedrohen
scheint. In Wirklichkeit dient das Theaterstück jedoch nur dazu, die beiden abgehobenen
und affektierten Kritiker Birdboot und Moon auf raffinierte Weise aus ihren
Zuschauersesseln auf die Bühne zu locken, wo sie heimtückisch erschossen werden.
Es entsteht eine ungemein witzige und dabei doch
subtil ruhige Inszenierung mit hohem Anspruch. Was für den Zuschauer im tatsächlichen
(Stadthallen)theater nur mit höchster Konzentration nachvollziehbar ist, rührt beim
Proben alle Beteiligten zu Tränen des Lachens. Allein das Kartenspiel in all seinen
Facetten bühnenreif zu erlernen, zieht sich wie ein roter Faden durch die Probentage,
die wieder selbstgestrickt in Roggenzell stattfinden.
"Mugnog" fährt mit dieser Produktion nach Leipzig, um dort im Lofft-Theater für die
Friedrich-Ratzel-Partnerschule des Rupert-Neß-Gymnasiums zwei Gastspiele zu geben.
Ganz starken Eindruck hinterlässt die Bühnenkulisse des Stücks und hier wiederum
besonders Michael Ofs Rückwand mit den fiktiven Theaterbesuchern. Er wird für seine
jahrelange Mitarbeit mit dem "Goldenen Pinsel" geehrt.
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