Ausflug Tübingen
Am 21.10.2005 besuchten wir unseren ehemaligen Mugnoger und Regisseur Johannes Schön im Landestheater Tübingen.
Er führte dort mit "Mamma Medea" seine erste Produktion auf. Zwar spielte er nur eine Nebenrolle,
diese jedoch war vorzüglich ausgebaut worden. Aber worum geht es in
dem Stück?
Der erste Teil spielt im alten Griechenland. Ein Trupp von Griechen
landet in der Kolchis, ein unzivilisiertes, abgelegenes und raues Land.
Sie sind auf der Suche nach dem Goldenen Vlies. Aietes, Medeas Vater, denkt
jedoch mitnichten daran, den überheblichen Invasoren das Heiligtum zu überlassen.
Er fordert den Anführer (Jason) der Gruppe zu übermenschlichen Kraftproben heraus.
Medea, welche sich in selbigen verliebt hat, bietet ihm ihre Hilfe gegen eine spätere Heirat an.
Schließlich flüchten Medea und Jason vor dem zornentbrannten Vater und nehmen dabei sogar
den Tot Medeas Bruder in Kauf.
Dann folgt ein Bruch. Jahre sind vergangen. Medea führt eine abgeschlaffte und schlechte Ehe.
Zwar haben Jason und Medea zwei Kinder, doch kann von Familienglück keine Rede sein. Jason betrügt
seine Frau mit der Tochter des Fürsten. Als Medea sich dagegen wehrt, droht ihr die Abschiebung.
Schließlich schmiedet sie einen teuflichen Plan, an dem die ganze Familie zugrunde geht.
(weitere Informationen unter http://www.landestheater-tuebingen.de)
Das ganze Stück wurde sehr modern gehalten, so kann der zweite Teil durchaus als ein Beziehungsdrama des
zwanzigsten Jahrhunderts interpretiert werden. Trotz der sich abspielenden tragischen Geschichte,
wird dem Zuschauer immer wieder ein Lachen abgerungen. Johannes Schön nahm im ersten Teil die Rolle
eines Invasoren, im zweiten die eines Sportlehrers ein.
Nach einer Stärkung im Neckarmüller (die eigentlich vorgesehene Pizzeria des LTT feierte mit
einer geschlossenen Gesellschaft) machten wir uns dann wieder auf den Heimeg.
Ein herzlicher Dank geht an Johannes Schön sowie David Jäck, der die folgenden Bilder beisteuerte.
Diashow-Moduszurück
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